Wolfgang-Eichler-Preis „Fundamente fördern“ an der Hochschule Karlsruhe

IMPULS

Ehrensenator Wolfgang Eichler, Absolvent, Gründer, Anstifter und Impulsgeber an der Hochschule Karlsruhe, engagierte sich viele Jahre für die Förderung „seiner Hochschule“. Er freute sich stets besonders über die Entwicklungen der angewandten Forschung in Laboren und wissenschaftlichen Einrichtungen, die in seiner Studienzeit noch undenkbar waren.

Es ist beachtenswert, wie viele Absolventen der Hochschule in den letzten Jahren promoviert werden konnten. Die Impulse dafür werden in der Lehre und dort besonders in den Projektarbeiten in Laboren und wissenschaftlichen Einrichtungen gelegt. Die Ergebnisse der angewandten Forschung helfen auch, das Unternehmertum in Deutschland zu beleben.

Als erfolgreicher Unternehmer war es für Wolfgang Eichler ein wichtiges Anliegen, diese Entwicklung zu fördern. Daher stellte er über den Verbund der Stifter an der Hochschule Karlsruhe den Preis „Fundamente fördern“ zur Verfügung. Dieser ist mit 10.000 € dotiert.

 

BEGRÜNDUNG

Damit ein Samenkorn aufgeht und daraus eine stattliche Pflanze wachsen kann, braucht es gute Wachstumsbedingungen. Selbst der beste Doktorand kann auf sich allein gestellt nicht sein volles Potenzial entfalten, da er sich zu sehr mit Ballast herumschlagen muss, um für seine Promotion zu kämpfen. Wenn ein Doktorand jedoch die richtige Unterstützung erhält, kann er leichter aufblühen und seine Stärken aus- und Schwächen abbauen.

Hierfür sind ein gutes Institutsklima genauso wichtig wie die Infrastruktur, sowie die ideelle Unterstützung. Denn nur in einem guten Arbeitsklima und -umfeld kann der Doktorand gedeihen. Für dieses Klima sind alle Mitarbeiter eines Instituts – einschließlich der jeweiligen Professoren – als Gemeinschaft verantwortlich.

Nur wenige Doktoranden können ohne ein belebendes Umfeld zeigen, was in ihnen steckt, und ihr volles Potenzial entfalten. Deshalb soll das jeweilige Institut, in welchem der Promovend das fördernde Umfeld genossen hat, ausgezeichnet werden.

Dies wäre nicht nur in Deutschland – soweit wir es überblicken – wirklich einmalig und wegweisend.

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